Entsendete Mitarbeiter nach Frankreich

Die Entsendung ausländischer Arbeitnehmer nach Frankreich ist gesetzlich streng geregelt. Jeder ausländische Arbeitgeber, der Leistungen in Frankreich erbringt und hierfür Mitarbeiter entsendet, muss die französischen Sozialgesetze befolgen und zwar hinsichtlich der Bezahlung und Arbeitszeitregelung (Arbeitszeit, Pausenregelung,...) 

Repräsentanten-Service und Meldungen bei SIPSI für ausländische Unternehmen, die Mitarbeiter nach Frankreich entsenden: Voranmeldung für MitarbeiterentsendungenEntsendete Mitarbeiter nach Frankreichloi macron

Wie lauten die Regeln zur Mitarbeiterentsendung nach Frankreich ?

Das Gesetz gegen unfairen Wettbewerb in der Beschäftigung vom Juli 2014 und das Macron-Gesetz vom August 2015 haben für große Veränderungen bei den Pflichten hinsichtlich der Mitarbeiterentsendung geführt. Die Anzahl der entsandten Arbeitnehmer aus Osteuropa ist stark angestiegen, allein um 25% in 2015. Zur Beschränkung dieser Entwicklung und zur Eindämmung des Sozialdumpings müssen ausländische Arbeitgeber nachfolgende Pflichten erfüllen:

  • Die Zahlung des französischen Mindesteinkommens (die Sozialabgaben bleiben im Sitzstaat fällig)
  • Die Arbeitszeit der Beschäftigten
  • Die Berufung eines Repräsentanten in Frankreich als Verbindungsglied zwischen den französischen Behörden und dem ausländischen Unternehmen.
  • Das Ausfüllen einer der Entsendung vorausgehenden Erklärung auf der Website des Arbeitsministeriums SIPSI (Eine Erklärung pro entsandten Mitarbeiter).
  • Der Erhalt einer Karte BTP für jeden entsandten Mitarbeiter (für den Bausektor BTP).

Das Gesetz sieht bei Regelverstößen schwere Strafen vor, um regelwidrig handelnde Unternehmen wirkungsvoll abzuschrecken. Auch die Anzahl der Kontrollen haben merklich zugenommen. In weniger als einem Jahr wurde die Anzahl der durchgeführten Kontrollen von der Arbeitsinspektion, der Polizei und des Verbandes URSSAF mehr als verdoppelt. Die Nichterfüllung der französischen Gesetze ist für die ausländischen Unternehmen zum finanziellen Risiko geworden.

Die Bedingungen und Pflichten können je nach Branche unterschiedlich sein, insbesondere für die Baubranche und das Transportwesen. Für mehr Informationen besuchen Sie bitte unsere einschlägigen Informationsseiten oder nehmen Sie Kontakt auf mit einem Experten für die Mitarbeiterentsendung.

Entsendete Mitarbeiter nach Frankreich, Repräsentant und Meldungen bei SIPSIEntsendete Mitarbeiter nach Frankreich, Repräsentant und Meldungen bei SIPSI

DIE ASD-GRUPPE, IHR REPRÄSENTANT IN FRANKREICH

Die ASD-Gruppe ist ein internationales Unternehmen, das sich auf Steuerfragen und sozialrechtliche Fragen spezialisiert hat. Aufgrund der neuen gesetzlichen Regelungen zur Mitarbeiterentsendung in Frankreich hat die ASD hierfür eigens einen eigenen Servicebereich eingerichtet. 

Sind Sie von der Gesetzgebung zur Bekämpfung des unfairen Wettbewerbs und dem Macron-Gesetz betroffen ? Sie suchen einen Experten für die Mitarbeiterentsendung, der Ihre Sprache spricht ? Die ASD kann Ihnen die Antworten geben und Sie bei der Umsetzung Ihrer Vorhaben begleiten. Stellen Sie sicher gesetzeskonform zu handeln und vermeiden Sie so die finanziellen Risiken im Fall einer Kontrolle.

Dienstleistungen der ASD:

  • Ihr Repräsentant in Frankreich
  • Einrichtung Ihrer Anmeldung auf der Website der Behörde SIPSI 
  • Die Verwaltung Ihrer Voranmeldungen zu Mitarbeiterentsendungen (SIPSI)
  • Die Archivierung aller Dokumente die im Fall einer Kontrolle vorzuweisen sind
  • Einen rund um die Uhr-Webzugang für die Verwaltung der Mitarbeiterdaten. 
  • Assistenz im Fall einer Kontrolle durch de Polizei, die Arbeitsinspektion und die URSSAF

schéma - détachement salarial - obligation - solution ASD

Transportwesen:

Für ausländische Berufskraftfahrer, die in Frankreich unterwegs sind, gelten besondere Regeln. Die ASD hat für das Transportwesen einen einzigartigen Service eingerichtet. Mehr erfahren Sie hierüber auf nachfolgender Website: www.sotruck-app.com